Thursday, September 24, 2009

UNglaublich


Die Gegend um die UN ist momentan im Ausnahmezustand. Ja, die General Assembly trifft zusammen, und da Staatsoberhaeupter aus aller Welt hier sind, ist auch auch Polizeiaufgebot sondergleichen hier. Wenn man, wie ich, mit dem Fahrrad in die Stadt faehrt, hat das aber auch ein paar Vorteile: Keine rasenden Taxifahrer, teilweise fuer Autos abgesperrte Strassen, rote Ampeln, die man umgehen kann.
Obama sprach gestern, und er sprach auch den Nahostkonflikt an (siehe oben). Auch wenn er nicht viel sagte, so fand seine Rede grossen Zuspruch.
Lybiens Praesident Muammar Qaddafi sprach auch, jedoch hielt er sich nicht an das 15 Minuten Limit und sprach gleich fuer 96 Minuten. Fuer viele, der Tiefpunkt der UN Geschichte, andere Namen es mit Humor.
Humor zeigte auch meine Freundin Ramona, als sie in Hagalil vorschlug, man solle doch Schuhe werfen wenn solche Vollidioten wie Irans Ahmadineschad ihre Verschwoerungstheorien ungehindert praesentieren koennen.
Das Problem der UN, und das ist lange bekannt, ist, dass es sich um eine demokratische Struktur handelt, die von einer Mehrheit undemokratischer Mitglieder dominiert wird. Jeffrey Robbins, der US Delegierte der UN Menschenrechtskommission waehrend der Clinton Regierung hat hierueber juengst im Boston Globe geschrieben.
Doch wahrscheinlich ist die Alternative, kein Forum zu haben, schlechter als die Realitaet eines zu haben, das nicht sehr gut funktioniert. Oder was meint ihr?

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